Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Huber

(Marie) Therese (Wilhelmine), * 7.5. 1764 Göttingen, † 15.6.1829 Augsburg, Schriftstellerin, Redakteurin

Von: Dr. Jürgen Hillesheim / Günther Grünsteudel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Tochter Christian Gottlob Heynes. Heiratete nach freudloser Kindheit 1785 den Naturforscher und Reiseschriftsteller Georg Forster (* 1754, † 1794) und 1794 in zweiter Ehe den Publizisten Ludwig Ferdinand Huber (* 1764, † 1804), der seit 1798 zunächst in Tübingen, dann in Stuttgart und ab 1803 in Ulm Redakteur der Allgemeinen Zeitung war. Aus beiden Ehen gingen insgesamt zehn Kinder hervor. Seit 1793 (zunächst unter dem Namen ihres Mannes) als Erzählerin hervorgetreten, etablierte sie sich in der Folge als Berufsschriftstellerin. Übernahm in Stuttgart 1816 die Redaktion von Cottas ’Kunstblatt’ und 1817-1823 dessen ’Morgenblatt für gebildete Stände’. 1823 Umzug von Stuttgart nach Augsburg. Eine der bekanntesten Schriftstellerinnen ihrer Zeit. Persönliche Kontakte u. a. zu Börne, Goethe, den Humboldts, Jean Paul, den Schellings, Schlegels und Uhland. Trat auch als Biographin Forsters und Hubers, als Übersetzerin und Essayistin hervor.

Therese Huber, Die reinste Freiheitsliebe, die reinste Männerliebe, 1989; Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache 5, 1990, 486 f.; ’Alles ... von mir’. Therese Huber, Schriftstellerin und Redakteurin, 1995.

Therese Huber



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