Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Holbein-Gymnasium

(Hallstraße 10)

Von: Günther Grünsteudel / Peter Lengle (Stand: 3.3.2011)

  • Am 11.11.1833 wurde die Königliche Gewerbe- und Landwirtschaftsschule eingerichtet, die nach anfänglicher Unterbringung in den Fuggerhäusern (Maximilianstraße) 1834 in das ehemaligen Kloster St. Katharina einzog. Anstelle des 1842 geschlossenen landwirtschaftlichen Zweigs wurde 1846/47 ein Handelszweig eingerichtet; Namensänderung in Königliche Kreisgewerbeschule. Wie andere derartige und zu diesem Zeitpunkt gegründete Lehranstalten sollte sie eine gezielte Ausbildung für Handel, Gewerbe und technischen Staatsdienst anbieten und der Schaffung eines gesamtbayerischen Staatsbewusstseins dienen. Eine dreiklassige ’Unterstufe’ bereitete auf den Besuch der ebenfalls 1833 gegründeten Polytechnischen Schule vor, nach deren Schließung (1864) der allgemeinbildende Charakter der Gewerbeschule stärker betont wurde. 1877 Ausbau zur sechsklassigen Realschule. Seit 1907 neunklassige Oberrealschule (bis 1965), die nun auch zum Hochschulstudium berechtigte. Seit 1957 sind Teile des Holbein-Gymnasiums im ehemaligen Zollamtsgebäude an der Hallstraße untergebracht. Das heutige naturwissenschaftlich-technologische und sprachliche Holbein-Gymnasium erhielt seinen Namen 1965. Derzeit mehr als 1300 Schüler.

Anton Kammergruber, Die Oberrealschule Augsburg, 1956; Holbein-Gymnasium Augsburg, Festschrift zur 150-Jahr-Feier, 1983; Martin Nießeler, Augsburger Schulen im Wandel der Zeit, 1984, 222-226; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 208 f.; Homepage (www.holbein-gymnasium.de)



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