Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Hösslinsches Gartengutpalais

(Schießgrabenstraße 20)

Von: Dr. Martha Schad / Redaktion (Stand: 15.11.2011)

  • Im Augsburger Häuserverzeichnis erstmals 1601 genannt. 1778 Erwerb durch Paul von Stetten d. J. Ab 1833 im Besitz der Hösslin. Ursprünglich zweigeschossig, später aufgestockt, im Kern 18. Jahrhundert; Äußeres samt Mittelgiebel spätklassizistisch, um 1860. Gartensaal (1. Obergeschoss) mit Fresken von Johann Joseph Anton Huber (1805), in Auftrag gegeben anlässlich von Stettens 50. Ehejubiläum; im Erdgeschoss kleinerer, zu gleicher Zeit freskierter Raum, wohl Sala terrena. Das 1805 im Park aus obigem Anlass errichtete Hochzeitsdenkmal von Johann Michael Haff (Schüler von Ignaz Ingerl) befindet sich seit 1930 im Hof des Maximilianmuseums. Nach mehrfachem Besitzerwechsel seit 1969 Teil des modernen Gebäudekomplexes der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, seit 1987 teilweise vermietet an die Deutsche Apotheker- und Ärztebank.

Augsburger Allgemeine, 24.9.1987; Hellmann, K., Das Hösslinsche Gartengutpalais im Bereich der KVB Bezirksstelle Schwaben, in: Ärztliches Mitteilungsblatt Schwaben 9 (1988) H. 4, 8 f.; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 398 f.; Gabriele von Trauchburg, Häuser und Gärten Augsburger Patrizier, 2001, 156-162.



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