Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Hochzeitsbücher

Von: Dr. Peter Geffcken (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Teilweise mit Wappenzeichnungen illustrierte Verzeichnisse der Hochzeiten von Angehörigen der beiden Augsburger Stubengesellschaften. Die Hochzeitsbücher, die sich in vielen Abschriften erhalten haben, waren keine offiziellen Matrikel der Stuben, sondern Aufzeichnungen privater Natur. Das heute verschollene Originalmanuskript der Herrenstube scheint offiziösen Charakter erlangt zu haben, da es allen späteren Abschriften als Vorlage diente. Begonnen wurde es 1484, kurz bevor 1491 die Zulassungsregelungen drastisch verschärft wurden, durch den Stubenmeister Johann Schellenberg († 1506) und fortgesetzt durch dessen Sohn Lukas († 1539). In den erhaltenen Abschriften wurden die Hochzeiten z. T. bis 1806 verzeichnet. Die Hochzeitsbücher der Kaufleutestube erfassen nur den Zeitraum 1572-1750.

Friedrich Warnecke, Augsburger Hochzeitsbuch, 1886; Albert Haemmerle, Die Hochzeitsbücher der Augsburger Bürgerstube und Kaufleutestube bis zum Ende der Reichsfreiheit, 1936; Fritz Peter Geffcken, Soziale Schichtung in Augsburg 1396-1521, 1995, München Diss. 1983, 235-237.



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