Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Hochfeld

(Stadtbezirk 13)

Von: Prof. Dr. Hans Frei (Stand: 27.7.2009)

  • Stadtteil im Süden der Altstadt auf der ebenen Hochterrasse. Die Anfänge südlich der ehemaligen Prinz-Karl-Kaserne gehen auf den Wohnungsbau für die Bediensteten der Betriebswerkstätten der Reichsbahn zurück (1911). 1918 stellte die Stadt preisgünstiges Siedlungsland zur Verfü­gung. Es entstanden neben Baracken und Holzhäusern Wohnhöfe (Römerhof, Zeppelinhof) sowie die Kriegergedächtnissiedlung und St. Canisius. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der soziale Wohnungsbau in aufgelockerter Blockbauweise südlich fortgeführt, ohne dass ein Gesamtentwurf zugrunde lag. An der mittleren Erschließungsstraße (Hochfeldstraße) entstanden zentrale Versorgungseinrichtungen. Gewerbe und Industriebetriebe sowie Schulen begrenzen das Hochfeld auf der Ostseite. Am 1.1.2006 lebten im Hochfeld (Fläche 182,18 ha) 8688 Einwohner.
  • Hochfeldstraße (1879, Bahnhofs- und Bismarckviertel, Hochfeld, Amtlicher Stadtplan K 9/10).

Wohnungsfürsorge in Augsburg. Historische Kleinbauten, 1911; Friedrich Koch, Stadtteilzentren in Theorie und kommunaler Planungspraxis, 1982; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 24-26; Barbara Wolf, Wohnarchitektur in Augsburg, 2000.



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