Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Hermann

von Vohburg, † 11.3.1133 Augsburg, Bischof von Augsburg 1096-1133

Von: Prof. Dr. Georg Kreuzer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Entstammte dem Geschlecht der Markgrafen von Vohburg (Oberpfalz). Lange Zeit wurde ihm vor allem von Seiten des Domklerus und Abt Eginos von St. Ulrich und Afra vorgeworfen, er sei simonistisch (mit Geld Kaiser Heinrichs IV.) zum Bischof erhoben worden. Seit Ende des Investiturstreits 1122 allgemein anerkannt. Nach neueren Forschungen durchaus auf Kirchenzucht in seiner Diözese bedacht, war Hermann am Ende seiner Amtszeit Anhänger einer bischöflich gelenkten Klosterreform. Konnte Ende August 1132 die Zerstörung Augsburgs durch die Truppen König Lothars III. nicht verhindern.

Friedrich Zoepfl, Das Bistum Augsburg und seine Bischöfe im Mittelalter, 1955, 109-126; Neue deutsche Biographie 8, 1969, 630; Ottorino Bertolini, Una lettera a Pasquale II di Eginone, abate del monastero dei SS. Ulrico ed Afra di Augusta, in: Storiografia e storia 2, 1974, 617-626; Die Regesten der Bischöfe und des Domkapitels von Augsburg 1, 1985, 366-477 (mit Nachträgen); Lexikon des Mittelalters 4, 1989, 2162; Dictionnaire d’histoire et de géographie ecclésiastiques 23, 1990, 30-35; Michael Horn, Zur Geschichte der Bischöfe und Bischofskirche von Augsburg, in: Die Salier und das Reich 2, 1991, 251-267; Klaus Zechiel-Eckes, Neue Aspekte zur Geschichte Bischof Hermanns von Augsburg, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 57 (1994), 21-43.



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