Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Heinrichmann

Jakob, * um 1482 Sindelfingen, † 28.6.1561 Augsburg, Generalvikar, bischöflicher Kanzler

Von: Jürgen Wagner (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Seit 1497 Jurastudium in Tü­bingen und Ingolstadt (Dr. iur. utr.). 1519 Kanoniker in St. Moritz. 1520-1558 Generalvikar des Bistums Augsburg unter Christoph von Stadion und Otto Truchsess von Waldburg. 1521-1541 Pfarrer in Zusmarshausen, bis 1533 Pfarrer in Altstädten (Landkreis Sonthofen) und Propst in Wiesensteig. 1529 Zinsgeber für Bischof von Stadion. 1537 Beteiligung am Gegenschreiben nach der vom Rat beschlossenen Vertreibung der katholischen Geistlichkeit. 1549 Vertreter des Bistums auf der Provinzialsynode in Mainz. 1558 Rücktritt als Generalvikar nach Unstimmigkeiten mit dem Bischof. Stiftung über 1000 Gulden für arme Dillinger Jungfrauen. Epitaph im Dom und in der Pfarrkirche von Zusmarshausen. 1566 erschien in Dillingen eine Consiliensammlung.

Bibliotheca Augustana 1, 1785, 86-93; Allgemeine deutsche Biographie 11, 1880, 782 f.; Albert Haemmerle, Die Canoniker der Chorherrenstifte St. Moritz, St. Peter und St. Gertrud in Augsburg, 1938, Nr. 238; Ders., Die Canoniker des hohen Domstiftes zu Augsburg [...], 1935, Nr. 433; Friedrich Zoepfl, Das Bistum Augsburg und seine Bischöfe im Reformationsjahrhundert, 1969; Gunther der Dichter, Ligurinus, 1987, 29.



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