Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Heiligste Dreifaltigkeit

(Ulmer Straße 195; Pfarramt: Ulmer Straße 63)

Von: Günther Grünsteudel / Dr. Norbert Hörberg (Stand: 20.8.2009)

  • Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Katholiken Kriegshabers seelsorgerisch von Oberhausen aus betreut. Die Gottesdienste fanden in einer 1689 erbauten Filialkapelle statt. 1857 Expositur, selbstständige Pfarrei 1864. 1866/67 Neubau einer größeren Kirche im Stil des historisierenden Eklektizismus nach Plänen von Max Treu. 1925-1929 teilweise Umgestaltung durch Michael Kurz. Im Zweiten Weltkrieg zerstört; nur Turm, Chor und Westwand blieben erhalten. 1949/50 Wiederaufbau unter Leitung von Michael Kurz. Basilikaler Bau, dreischiffig mit rundbogiger Portalanlage; polygonaler Chorschluss mit nördlichem Turm. Altarbilder und Kreuzweg von Karl Radinger. Die Pfarrei zählät derzeit 3135 Gemeindemitglieder (Stand: 1.1.2009).

Heiligste Dreifaltigkeit Augsburg, 1966; Walter Scheidler, Augsburger Kirchen, 1980, 36; Unsere Kirche Heiligste Dreifaltigkeit, Augsburg-Kriegshaber, 1991; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 440 f., Ulrike Laible, Bauen für die Kirche, 2003, 222 f., 288-290.



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