Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Fugger

Kaufmanns- und Patrizierfamilie, Hochadelsgeschlecht

Von: Dr. Peter Geffcken / Dr. Martha Schad / Dr. Katharina Sieh-Burens (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Seit 1367 in Augsburg nachweisbar; 1462 (?) und 1473 kaiserliche Wappenbriefe, 1478 Herrenstube, 1511 Reichsadel, 1514 und 1526 Grafenstand (lehensrechtlich für Kirchberg), 1530/35 fakultativer Freiherrnstand (Titelführung ab ca. 1550) und Grafenstand (Titelführung ab ca. 1620), 1538 Aufnahme ins Patriziat; 1803 Reichsfürstenstand (Fugger-Babenhausen), 1913 bayerischer Fürstenstand (Fugger-Glött). Ab 1367 wanderten Angehörige der aus Graben bei Schwabmünchen (chronikalisch) stammenden Weberfamilie Fugger nach Augsburg zu. Schon im 14. Jahrhundert lassen die wirtschaftlichen Verhältnisse (1396: 1806 Gulden Anschlagvermögen, 40. Stelle) des nach Augsburg zugewanderten Johann (I) Fugger († 1408) auf eine Tätigkeit als Kaufmann schließen. Seine Witwe führte die Geschäfte erfolgreich weiter. Steuerbuchungen belegen, dass die Söhne Andreas und Jakob auch nach Heirat gemeinsamen Handel trieben. Nach der geschäftlichen Trennung der Brüder (1454/55) formierten sich die Linien ’vom Reh’ und ’von der Lilie’.
  • Fugger ’vom Reh’: Der vorzeitige Tod des Andreas († 1457) hemmte die wirtschaftliche Entwicklung der älteren Linie. Indizien sprechen dafür, dass die Witwe eng mit dem Schwiegersohn Thomas (I) Grander zusammenarbeitete, vermutlich sogar an dessen Gesellschaft beteiligt war. Erst 1469, nach dessen frühem Tod, trat Lukas (I, † nach 1512) als selbstständiger Kaufmann hervor. Wahrscheinlich hatte er die Leitung des Handels übernommen, denn neben den Brüdern Jakob († 1518) und Matthäus († 1491) waren zeitweilig auch die Granderneffen für seine Gesellschaft tätig. 1462 (Datum chronikalisch) erhielt die Familie einen Wappenbrief. 1478 und 1480 gelangten die jüngeren Brüder durch ihre Eheschließungen auf die Herrenstube, 1488 durch seine zweite Ehe auch Lukas. Der Bankrott der Gesellschaft erschütterte die Stellung der Familie nachhaltig und führte in Augsburg zum Verlust der Stubenfähigkeit. Nur wenig betroffen war der schon 1474 nach Nürnberg abgewanderte Bruder Johann, der eigene wirtschaftliche Aktivitäten entwickelt hatte. Jakob übersiedelte 1502 nach Kaufbeuren, sein Sohn ließ sich in Regensburg nieder. In Augsburg blieben die Nachkommen des Matthäus, die in gehobenen Handwerksberufen (Goldschmiede, Kürschner) belegt sind und mit dem Kürschner Ulrich Fugger († 1586), der 1575-1582 als Bürgermeister amtierte, sogar noch einmal eine wichtige politische Persönlichkeit stellten. Auch die Nachkommen von Lukas verließen Augsburg; zu ihnen zählten wohl der Krakauer Bürger Bartholomäus Fugger († 1537) und die bis ins 19. Jahrhundert belegten Warschauer Fugger.
  • Fugger ’von der Lilie’: Die jüngere Linie war von Anfang an die wirtschaftlich bedeutendere. Nach der Trennung etablierte sich Jakob (I, † 1469) in der Spitzengruppe der Kaufleute (1466: 7350 Gulden Anschlagvermögen, 7. Stelle), wobei Indizien für eine Ausweitung der Geschäftsfelder sprechen. Im Zusammenhang mit den Ungeldunruhen von 1466 wechselte er wie Thomas Ehem aus der Weber- in die Kaufleutezunft. Dank des Geschäftssinns der Witwe blieb sein Tod für die Firmenentwicklung ohne Folgen. In Venedig und Nürnberg, den wichtigsten frühen Außenhandelsposten, sind seit Anfang der 1470er Jahre die heranwachsenden Söhne nachweisbar. Unter seinen Söhnen Ulrich (* 1441, † 1510), Georg (* 1453, † 1506) und dem ursprünglich für den geistlichen Stand bestimmten Jakob entwickelte sich das Handelshaus (’Ulrich Fugger & Gebrüder’) zur führenden Augsburger Firma. 1473 erhielten die Brüder einen kaiserlichen Wappenbrief, durch Heirat gelangten sie geschlossen auf die Herrenstube, 1538 wurden ihre Nachkommen ins Patriziat aufgenommen.

    Jakob ’der Reiche’ (* 1459, † 30.12.1525 Augsburg) spielte seit Ende des 15. Jahrhunderts eine zunehmend bedeutende Rolle in der Geschäftsführung, nachdem er in Venedig seine kaufmännische Grundausbildung erhalten und die Leitung der Innsbrucker Faktorei übernommen hatte. 1498 heiratete er Sibylla Arzt (* um 1480 Augsburg, † 1546 Augsburg), eine Verwandte des Ulrich (III) Arzt (Hochzeitsbild von Thoman Burgkmair). Jakob konnte Erzherzog Sigmund von Tirol als Geldgeber für dessen aufwendige Hofhaltung an das Handelshaus binden und baute engste Geschäftskontakte zu Kaiser Maximilian I. auf. Verknüpfte die umfangreichen Finanzgeschäfte mit den Habsburgern mit Bergwerksbeteiligungen in Tirol, Kärnten, Thüringen und Ungarn, wo der Krakauer Kaufmann und Ingenieur Johann Thurso d. Ä. eine wichtige Rolle als Strohmann spielte. Der traditionelle Warenhandel mit Barchent, Spezereien und Italienwaren wurde beibehalten. Es gelang Jakob Fugger, mit dem Fürstbischof von Brixen als heimlichem Geldgeber seit 1496 neue Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen. Das Unternehmen beteiligte sich mehrfach an Konsortien und Syndikaten, u. a. am ersten Kupfersyndikat von 1498, gemeinsam mit Baumgartner, Gossembrot und Herwart sowie mit Hoechstetter und Welser an der Indienfahrt von 1505. Zu den spektakulärsten Geschäften gehörten seine Mitwirkung bei der finanziellen Abwicklung des St.-Peter-Ablasses und bei der Durchführung der Wahl Karls V. (1519). Ein geschäftspolitisch entscheidender Zug gelang ihm 1525 mit der Liegenschaftspacht der drei spanischen Ritterorden (’Maestrazgos’). Die Unterstützung des Kaisers half ihm 1509/10, nach dem Tod des Brixener Fürstbischofs Melchior von Meckau die Nachlassansprüche der Kurie und 1522/24 bzw. 1529 die Monopolklage des Reichsfiskals abzuwehren. Unter seinem Einfluss entstand die für das Handelshaus charakteristische Führung durch einen ’Regierer’ und die Gesellschaftsbeteiligung ausschließlich männlicher Familienmitglieder. Der Erwerb zahlreicher Herrschaften (u. a. 1507 Kirchberg), die Erhebung in den Reichsadels- (1511) und in den Reichsgrafenstand (1514) sowie der Ausbau der Fuggerhäuser am Weinmarkt waren, ebenso wie der Beginn des umfangreichen Stiftungswesens, Ausdruck des außergewöhnlichen gesellschaftlichen Aufstiegs. 1509-1525 im Rat, hielt er sich stadtpolitisch zurück, besaß aber in dem verwandten Bürgermeister Ulrich Arzt einen wichtigen Interessenvertreter. Stand der Reformation ablehnend gegenüber, worauf der Stiftungsbrief für die Fuggerei 1521 und das Testament von 1525 hinweisen. Da kinderlos, ging sein Vermö­gen nach seinem Tod an Raymund (* 1489, † 1535) und Anton Fugger, die Söhne seines Bruders Georg. Die Witwe heiratete 1526 in zweiter Ehe den evangelischen Patrizier Konrad Rehlinger und konvertierte.

    Anton (* 1493, † 14.9.1560), dem Jakob testamentarisch die Führung des Unternehmens übertragen hatte, heiratete 1527 Anna Rehlinger. Unter ihm Schlüsselstellung des Unternehmens in der europä­ischen Wirtschaft durch weiterhin intensive Zusammenarbeit mit den Habsburgern. Die Königswahl Ferdinands I. 1531 wurde durch Gelder ermöglicht, die die Fugger und Welser beschafften. Schwerpunkte der Geschäftspolitik wurden neben dem Finanzwesen der Bergbau in Ungarn und die spanische Maestrazgos-Pacht, der Tiroler Bergbau verlor dagegen an Bedeutung, der Warenhandel nahm stark ab. Aufgrund der politischen und religiösen Entwicklung hielt sich Anton Fugger seit 1534 vor allem auf seinem Besitz Weißenhorn auf, woran auch die Aufnahme ins Patriziat 1538 nichts änderte. 1526/30 Erhebung in den erblichen Reichsgrafenstand und kaiserlicher Rat. Trotz Distanzierung von der städtischen Führung setzte sich Anton nach dem Ende des Schmalkaldischen Krieges für Augsburg ein (Kniefall vor Karl V. in Ulm am 29.1.1547). Zweifelhaft ist allerdings die angebliche Verbrennung kaiserlicher Schuldscheine. 1549-1550 Geheimer Rat, hielt sich aber weiterhin von der Stadtpolitik fern.

    Raymunds Sohn Johann Jakob (* 23.12.1516 Augsburg, † 4.7.1575 München) war nach Studium und Auslandsreisen seit 1543 am Familienunternehmen beteiligt. 1544-1546 Einnehmer, 1548-1550 Bürgermeister, 1551-1565 im Geheimen Rat. Im Schmalkaldischen Krieg Vermittler zwischen Kaiser und Stadt. Seit 1549 kaiserlicher Rat. Ab 1560 Geschäftsleitung mit Antons Sohn Markus, die er 1564 aufgrund finanzieller Probleme niederlegen musste. Ab 1570 Rat und 1573 Präsident der Münchener Hofkammer. Initiator des ’Spiegels der Ehren des Kaiserlichen- und königlichen Erzhauses Österreich’, der 1547/55 in Augsburg entstand (Bayerische Staatsbibliothek Cgm 8) und des von Clemens Jäger verfassten ’Geheim Ehrenbuchs des Fuggerischen Geschlechts’ mit Illustrationen aus der Werkstatt Jörg Breus d. J. Trug, humanistisch gebildet, eine bedeutende Bibliothek zusammen, die seit 1552 auch diejenige Hartmann Schedels einschloss. Seit 1556 Berater Herzog Albrechts V. in Kunstfragen, wesentlich beteiligt am Aufbau der großen Münchener Sammlungen. Hoch verschuldet musste er 1571 seine Bibliothek an Albrecht V. verkaufen, die seitdem Bestandteil der 1557 gegründeten Münchner Hofbibliothek (heute Bayerische Staatsbibliothek) ist. König Ludwig I. von Bayern stiftete 1857 ihm zu Ehren das einzige Denkmal für ein Mitglied des Hauses Fugger in Augsburg (Philippine-Welser-Straße).

    Antons Sohn Markus (* 1529, † 1597), nach dem Ausscheiden Johann Jakobs (1564) alleiniger ’Regierer’, führte das Unternehmen erfolgreich weiter trotz verringerten Geschäftsvolumens, bedingt u. a. durch die Verschuldung Johann Jakobs, rückläufige Geschäfte in Spanien und den Niederlanden sowie Streitigkeiten mit Raymunds protestantischem Sohn Ulrich Fugger (* 1526, † 1584), der schließlich aus dem Unternehmen ausschied. 1566-1592 Geheimer Rat, 1576-1585 Stadtpfleger. 1580 wurde der Firma mit dem Austritt von Philipp Eduard (* 1546, † 1618) und Octavian Secundus (* 1549, † 1600), der 1593-1600 als Geheimer Rat und 1594-1600 als Stadtpfleger amtierte, erneut Kapital entzogen. Die Brüder gründeten als ’Georg Fugger’sche Erben’ ein eigenes Handelshaus, das u. a. 1586 mit den Welsern den Pfefferkontrakt schloss.

    Hans (* 4.9.1531 Augsburg, † 15.4.1598 Augsburg), ein weiterer Sohn Antons, war nach Tätigkeit als Kaufmann in Antwerpen ab 1560 am Familienunternehmen beteiligt. Im selben Jahr Heirat mit Elisabeth Freiin Notthafft von Weißenburg (* 1539, † 1582). 1575 fiel ihm durch Erbteilung Herrschaft und Burg Kirchheim/Mindel zu, die er bis auf die Kapelle abbrechen ließ. 1578/85 errichtete der Augsburger Stadtwerkmeister Jakob Eschey hier eine Vierflügelanlage, deren großer Saal die bedeutendste Renaissance-Holzdecke Deutschlands, ein Werk Wendel Dietrichs, enthält (’Zedernsaal’, 1585). Hans, der in der Kirchheimer Schlosskapelle begraben wurde, veranlasste auch die Umgestaltung des Fuggerhauses am Zeugplatz.

    Ursula († 4.4.1573 Bozen), evangelische Tochter des südtiroler Landeshauptmanns Wilhelm von Lichtenstein-Karneid, heiratete 1542 Johann Jakobs Bruder Georg (* 1518, † 1569), dem sie 14 Kinder gebar. 1560 konvertierte sie zum Katholizismus. Bedeutende Gönnerin der Augsburger Jesuiten (St. Salvator). Am Canisius-Altar im Dom ist sie als Stifterin verewigt, begraben in St. Ulrich und Afra. 1569 unternahm sie mit ihrem Schwager Hans Fugger eine Wallfahrt nach Loreto und Rom, wo sie vom Papst empfangen wurden.

    Der kaiserliche General Ottheinrich Fugger (* 12.1.1592 Augsburg, † 12.10.1644 Augsburg), der in Ingolstadt und Perugia studierte und 1617 in den spanischen Militärdienst eintrat, kämpfte seit 1618 für die katholische Liga (u. a. unter Wallenstein). Nach dem kampflosen Abzug der Schweden 1635 Statthalter in Augsburg. Sein strenges Regiment führte jedoch zu ständigen Beschwerden beim Kaiser, der ihn am 30.4.1636 zum Stadtkommandanten zurückstufte.

    Während des Dreißigjährigen Krieges vollzog sich die allmähliche Lösung der Fugger von Augsburg und die Integration in den Hochadel (Führung des Grafentitels seit 1620). Diese Entwicklung begann sich schon früher abzuzeichnen, wie die Wahlen Sigmund Friedrichs († 1600) und Jakobs († 1626) zu Fürstbischöfen von Regensburg und Konstanz andeuten. Wirtschaftliche Basis der Familie wurden nun die zahlreichen Herrschaften in Schwaben, die seit Anton Fugger systematisch als Familienfideikomiß erworben worden waren. Angehörige der verschiedenen Linien der Fugger sind im 17. und 18. Jahrhundert außerdem mit hochrangigen Funktionen im Hof- und Militärdienst der Wittelsbacher und besonders der Habsburger fassbar. Die Verbindungen zu Augsburg rissen aber nie völlig ab, da Stiftungsverwaltung (Fuggersche Stiftungen) und Familienseniorat ihren Sitz in Augsburg behielten; auch die Stadthäuser waren nicht veräußert worden.

    Entscheidende Veränderungen für die Fugger brachten die Umwälzungen des 19. Jahrhunderts. Der Mediatisierung durch Bayern waren – durchaus mit politischem Kalkül – die meisten Linien der Fugger durch den Unterwerfungsvertrag vom 7.6.1806 zuvorgekommen. An der Vereinbarung nicht beteiligt war Anselm Maria († 1821), der 1803 von Kaiser Franz II. den Reichsfürstenstand in Primogenitur erhielt unter gleichzeitiger Erhebung der Herrschaften Babenhausen, Boos und Kettershausen zum Reichsfürstentum Babenhausen. Dessen Existenz blieb Episode; noch 1806 wurde es in Vollzug der Rheinbundakte mediatisiert. 1818 erhielten die Fugger-Babenhausen zwar einen erblichen Sitz in der Kammer der Reichsräte, die Beziehungen zu Bayern blieben aber gespannt; man orientierte sich weiter nach Österreich. Weitaus stärker von Zeitströmungen aber auch von den veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen beeinflusst zeigt sich die Linie Fugger-Glött, die ebenfalls einen erblichen Sitz in der Kammer der Reichsräte erhalten hatte. Theodor († 1850), ein Sohn des Grafen Fidel Ferdinand († 1876), beteiligte sich an der 1848er Revolution und wurde in Landau standrechtlich erschossen. Ein anderer Sohn ließ sich in Italien nieder und begründete eine noch blühende bürgerliche Linie. Fehlentscheidungen des ältesten Sohnes Ernst († 1885) führten 1865 zu einer wirtschaftlichen Schieflage und 1869 zum Verlust der Herrschaft Glött. Nach Anfall Kirchheims (1878) waren die Schwierigkeiten wieder überwunden. Sein Sohn Carl Ernst (1859-1940) wurde 1913 von König Ludwig III. in den bayerischen Fürstenstand erhoben.

    Dessen einziger Sohn Joseph Ernst (* 26.10.1895 Kirchheim/Mindel, † 13.5.1981 ebenda) studierte an der landwirtschaftlichen Hochschule in Hohenheim und leitete dann das Familiengut in Oberndorf. Seit 1943 Mitglied eines Augsburger Widerstandskreises, wurde er nach dem 20.7.1944 verhaftet und vom Volksgerichtshof zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. 1949-1953 Mitglied des Bundestages (CSU), ab 1954 Mitglied des bayerischen Landtages (stellvertretender Fraktionschef); Mitglied des Europarats; 1966 Vorsitzender des Schwäbischen Hochschulkuratoriums (Universität Augsburg). Engagierte sich als Fugger’scher Familiensenior nach Kriegsende intensiv für den Wiederaufbau der Fuggerei.

Allgemeine deutsche Biographie 8, 1878, 179-185; Richard Ehrenberg, Das Zeitalter der Fugger, 1896; Max Jansen, Die Anfänge der Fugger bis 1494, 1907; Otto Hartig, Die Gründung der Münchener Hofbibliothek durch Albrecht V. und Johann Jakob Fugger, 1917; B. A. Wallner, Die Gründung der Münchener Hofbibliothek durch Albrecht V. und Johann Jakob Fugger, in: Zeitschrift für Musikwissenschaft 2 (1919/20), 299-305; Jakob Strieder, Zur Genesis des modernen Kapitalismus. Forschungen zur Entstehung der großen bürgerlichen Kapitalvermögen am Ausgange des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit, zunächst in Augsburg, 21935; Götz von Pölnitz, Jakob Fugger, 2 Bde., 1949-1952; Ders., Anton Fugger, 2 Bde., 1958 (Bd. 3 mit Hermann Kellenbenz 1986); Die Musik in Geschichte und Gegenwart 4, 1955, 1118-1126; Paul Lehmann, Geschichte der alten Fuggerbibliotheken, 2 Bde., 1956/60; Richard Schaal, Die Musikbibliothek von Raymund Fugger d. J., in: Acta Musicologica 29 (1957), 126-137; Norbert Lieb, Die Fugger und die Kunst im Zeitalter der hohen Renaissance, 1958; Georg Simnacher, Die Fuggertestamente im 16. Jahrhundert, 1960; Neue deutsche Biographie 5, 1961, 520 f., 707-724; R. Hildebrandt, Die 'Georg Fugger Erben', 1966; Robert Mandrou, Les Fugger, 1969; Pankraz Fried, Die Fugger in der Herrschaftsgeschichte Schwabens, 1976; Gerhart Nebinger / Albrecht Rieber, Genealogie des Hauses Fugger von der Lilie, 1978; Norbert Lieb, Octavian Secundus Fugger und die Kunst, 1980; Lebensbilder aus dem Bayerischen Schwaben 12, 1980. 48-104; Gerhart Nebinger, Die Standesherren in Bayerisch-Schwaben, in: Probleme der Integration Ostschwabens in den bayerischen Staat, 1982, 165-175; O. Mörke, Die Fugger im 16. Jahrhundert, in: Archiv für Reformationsgeschichte 74 (1983), 141-162; Katharina Sieh-Burens, Oligarchie, Konfession und Politik im 16. Jahrhundert, 1986, 97-118; Franz Herre, Die Fugger in ihrer Zeit, 1985; Gerhart Nebinger, Die Standesverhältnisse des Hauses Fugger von der Lilie im 15. und 16. Jahrhundert, in: Blätter des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde 49 (1986), 261-276; Contemporaries of Erasmus 2, 1986, 65-67; M. Franz, Die Handschriften aus dem Besitz des Philipp Eduard Fugger in der Österreichischen Nationalbibliothek, in: Codices manuscripti 14 (1988), 61-133; Martha Schad, Die Frauen des Hauses Fugger von der Lilie, 1989; Lexikon des gesamten Buchwesens 3, 21991, 76 f.; Die Fugger und die Musik, 1993; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 354 f.; Deutsche biographische Enzyklopädie 3, 1996, 536 f.

Raymund Fugger

Johann Jakob Fugger

Markus Fugger

Ottheinrich Fugger



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