Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Freundorfer

Josef, * 31.8.1894 Bischofsmais, † 11.4.1963 Augsburg, Bischof von Augsburg 1949-1963

Von: Prof. Dr. Peter Rummel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Ausbildung in Passau. Priesterweihe 1920. 1922-1928 Studium in München (Dr. theol.). Habilitation 1928. Nach ergänzenden Studien in Rom 1930 Dozent in Dillingen, wenig später bis 1949 Professor für neutestamentliche Exegese in Passau. Namhafter Paulusforscher, Konsultor der Päpstlichen Bibelkommission. Als Bischof von Augsburg (Weihe am 21.9.1949) Verdienste um den Wiederaufbau der Diözese, errichtete 1950 die Katholische Landvolk-Hochschule an der Wies, ließ in Kempten das Knabenseminar St. Magnus, in Leitershofen das Exerzitienhaus St. Paulus und im gesamten Bistum ca. 60 neue Kirchen erbauen und weitere 35 umgestalten. Freundorfer förderte die Verehrung des hl. Ulrich.

Engelbert Maximilian Buxbaum, Bischof Dr. Josef Freundorfer, in: Ostbairische Grenzmarken 25 (1983), 31-59; Peter Rummel, Die Augsburger Bischöfe, Weihbischöfe und Generalvikare vom 17. Jahrhundert bis zum 2. Vatikanischen Konzil, in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 24 (1990), 69-71; Lexikon für Theologie und Kirche 4, 31995, 132.

Bischof Josef Freundorfer



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