Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Eser-Haus

(Maximilianstraße 81)

Von: Ermengard Hlawitschka-Roth (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Viergeschossiges Bürgerhaus, im Kern 16./17. Jahrhundert; Fassade im 19. Jahrhundert verändert. Im Erdgeschoss Raum mit Stuckarbeiten des frühen 18. Jahrhunderts. Im zweiten Obergeschoss ursprünglich reich ausgestatteter Festsaal mit üppiger Stuckatur und Wandmalereien, die rokokohafte Landschaftsdurchsichten zeigen. Diese könnten um 1750 von Matthäus Günther (oder Werkstatt?) geschaffen und vom damaligen Besitzer, Johann Andreas Maschenbauer, angeregt worden sein. Eine frühbarocke Brunnenanlage im Innenhof zeigt über dem Steinbecken das Kupferbild eines Augsburger Meisters um 1630 (Johann Heiß?) mit dem Thema ’Poseidon wirbt um Thetis’. Darüber, zwischen Terrakottavasen, die Holzfigur des Poseidon auf einem Meeresross (um 1630).

Robert Pfaud, Das Bürgerhaus in Augsburg, 1976, 58, 142; Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bayern 3, Schwaben, 1989, 132; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 318.



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