Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Erhardt

Dominika (eig. Maria Barbara, auch Erhart), * 27.11.1694 München, † 1756 Augsburg, Nonne, Klosterchronistin

Von: Jürgen Wagner / Redaktion (Stand: 1.9.2009)

  • Älteste Tochter des Hofkanzlisten Caspar Ignaz Erhardt. Trat 1713 in das Augsburger Dominikanerinnenkloster St. Katharina ein und nahm den Klosternamen Dominika an. 1714 Profess. Jeweils 20 Jahre lang Chorregentin und Novizenmeisterin des Klosters. Verfasste im Auftrag der Priorin Katharina Rosa von Bodmann eine Klosterchronik der Jahre 1243-1753 (’Alte und Neye Zeitungen’), deren erster Teil 1752/53 entstand; den zweiten, 1755 begonnenen Teil konnte sie nicht zu Ende führen. War bemüht, die vorliegenden Archivalien auf ihren Wahrheitsgehalt hin kritisch zu überprüfen.

Hanneliese Haffner, Das Dominikanerinnenkloster St. Katharina in Augsburg im 18. Jahrhundert, Diss. München 1938; Leo Juhnke, Bausteine zur Geschichte des Dominikanerinnenklosters St. Katharina in Augsburg mit Berücksichtigung von Patriziat, Reform und Geistesleben, 1958; Augsburger Frauenlexikon, 2006, 50 f.

Greogr Erhardt: Muttergottes in St. Ulrich und Afra



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