Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Böck von Böckenstein

Leonhard (Beck von Beckenstein), † 27.3.1575, kaiserlicher Rat

Von: Dr. Katharina Sieh-Burens (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Sohn des kaufleutezünftigen Leonhard d. Ä. († 1518/19) und der Patrizierin Dorothea Lang. Mehrer, Nobilitierung 1540. Heiratete 1544 Katharina Wolf, Tochter des Hans Wolf. 1545 verkaufte er wegen finanzieller Probleme sein Haus (heute: Maximilianmuseum) an Jakob Hörbrot. Als er diesen wenig später wegen Übervorteilung beim Kauf verklagte, nahm ein jahrelanger Rechtsstreit seinen Anfang, im dem Böck sich auch an Kaiser und Reichsstände wandte. Im Schmalkaldischen Krieg stand er auf der Seite des Kaisers. Korrespondierte mit dem Schweizer Reformator Vadian, mit dem er weitläufig verwandt war.

Chroniken der deutschen Städte vom 14. bis ins 16. Jahrhundert 32, 64; Vadianische Briefsammlung, 1890-1913; E. Riedenauer, Kaiserliche Standeserhebungen für reichsstädtische Bürger 1519-1740, in: Deutsches Patriziat, 1968, 48; Augsburger Eliten des 16. Jahrhunderts, 1996, 32.



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