Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Beyschlag

Daniel Eberhard, * 9.2.1759 Nördlingen, † 8.2.1835 Augsburg, Historiker, Pädagoge, Stadtbibliothekar

Von: Dr. Martina Haggenmüller (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Studium der Theologie und Philosophie in Leipzig, 1782 Praeceptor und Konrektor, 1789 Rektor des Lyceums in Nördlingen. 1801-1820 Rektor des Gymnasiums bei St. Anna, 1801-1835 Stadtbibliothekar (Staats- und Stadtbibliothek Augsburg). Führte 1802 eine Schulreform durch, errichtete eine Sonntagsschule und bemühte sich um die Mädchenbildung. In seine Amtszeit fielen 1806 große Veränderungen in Schule und Bibliothek im Zusammenhang mit dem Übergang Augsburgs an Bayern. Widmete sich vor allem dem Hebräischunterricht sowie archäologischen und numismatischen Studien. Mitbegründer des Antiquarium Romanum (Römisches Museum). 1802 Dr. h.c. der Universität Jena, 1833 königlicher Hofrat. Gedenktafel im Maximilianmuseum.

Allgemeine deutsche Biographie 2, 1875, 606; Karl Köberlin, Geschichte des humanistischen Gymnasiums bei St. Anna in Augsburg 1531-1931, 1931, 274-282; Richard Schmidbauer, Die Augsburger Stadtbibliothekare durch vier Jahrhunderte, 1963, 219-231; Oskar Braun, Daniel Eberhard Beyschlag, in: Nordschwaben 18 (1982), 112-119; Martin Nießeler, Augsburger Schulen im Wandel der Zeit, 1984, 35 f., 41 f., 45, 281; Friedrich Seßler, Die Auswirkungen von Reformation und Aufklärung auf die Entwicklung der Nördlinger Lateinschule, 1985, 207-236.

Daniel Eberhard Beyschlag



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