Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Augsburger Stenografenverein

(Warndtstraße 60)

Von: Otto Hallabrin (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Gegründet 1856 von Pater Hieronymus Gratzmüller, Schüler des Erfinders der Stenographie, Franz Xaver Gabelsberger, der im November 1848 im Gymnasium bei St. Stephan erstmals an einer Lehranstalt Stenographie-Unterricht erteilt hatte. 1877 gründete Maria Gentner einen ’Damen-Stenographenverein’, da die Vereinsstatuten nur die Aufnahme männlicher Mitglieder (23 bei Gründung) erlaubten. Nach einem Magistratserlass von 1905, der von allen Behördenangestellten gewisse Stenographie-Kenntnisse forderte, stieg die Mitgliederzahl des Augsburger Stenografenvereins bis 1906 auf über 1000. 1924 Einführung der Einheitskurzschrift. Seit 1928 konnten auch weibliche Mitglieder aufgenommen werden. 1944 völlige Zerstörung von Archiv und Bibliothek. 1945 Auflösung des Augsburger Stenografenvereins durch die Besatzungsmacht, Neugründung 1948. Ab 1950 regelmäßige Vereinsmitteilungen (seit 1956 ’Augsburger Kurzschrift-Illustrierte’). Der Verein bietet Übungskurse an und nimmt Prüfungen in Kurzschrift, Maschinenschreiben und Phonotypie sowie in Textverarbeitung ab.

Walther Feldbauer, Geschichte des Augsburger Stenografenvereins, 1981.



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