Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Bogner

Wilhelm, * 8.5.1897 Fünfbronn (Gunzenhausen/Mittelfranken), † 6.12.1946 Babenhausen (Hessen), evangelischer Theologe

Von: Dr. Gerhard Hetzer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Gymnasium bei St. Anna, Theologiestudium in Erlangen und Tübingen. 1917-1919 Soldat, 1919 Angehöriger des Freikorps Epp. 1921 Hilfsgeistlicher in Lechhausen, 1923 Pfarrer in Göggingen; 1933 zweiter Pfarrer, 1937 erster Pfarrer bei St. Anna und Dekan. Im Kirchenkampf führender Vertreter der Bekenntniskirche, Vertreter der bayerischen Evangelisch-Lutherischen Landeskirche auf der 3. Bekenntnissynode 1935 in Augsburg. Seit Dezember 1934 Vorsitzender des bayerischen Landessynodalausschusses, seit März 1936 Mitglied des Reichsbruderrates. 1938 und 1941 jeweils kurzzeitig inhaftiert. Seit 1945 Oberkirchenrat in München, Stellvertreter des Evangelisch-Lutherischen Landesbischofs. Im Dezember 1946 tödlich verunglückt.
  • Pfarrer-Bogner-Straße (1973, Göggingen-Nordwest, Amtlicher Stadtplan H 10/11; zuvor: Pferseer Straße).

Wilhelm Niemöller, Die 3. Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche zu Augsburg, 1969; Gerhard Hetzer, Kulturkampf in Augsburg 1933-1945, 1982, 66 ff.



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