Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Augsburger Eislaufverein 1878 e.V.

(AEV)

Von: Maria Huber (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Ältester Eislaufverein Deutschlands, gegründet 1878 von zehn wohlhabenden Bürgern. Im gleichen Jahr Bau einer Natureisanlage am Schleifgraben (heute: Curt-Frenzel-Stadion). Mitgliederzahl anfänglich auf 12 begrenzt, um 1900 auf 50 erhöht, seit 1937 für alle Bürger offen. 1939-1944 Eishockey-Spielgemeinschaft AEV/SSV Schwaben. 1945 Neubeginn als Hockey Club Augsburg (HCA), der 1948 süddeutscher Eishockeymeister wurde und 1953 in Augsburger Eis- und Rollsport-Verein umbenannt wurde. 1962 Übernahme des Vorsitzes durch den Verleger Curt Frenzel und Rückkehr zum alten Namen. In der Folge Aufstieg in die 1. Bundesliga (erfolgreichste Spieler: Paul Ambros und Ernst Köpf). Nach wechselnden Erfolgen 1987 Konkursverfahren; nachfolgend Neuanfang. 1994 erneute Qualifikation für die 1. Bundesliga. Wegen Neuorganisation der deutschen Eishockey-Ligen Start in der neugegründeten Deutschen Eishockey-Liga (DEL) unter dem Namen ’Augsburger Panther’. 1997 ca. 1350 Mitglieder, davon 30 % Jugendliche. Aus der Eiskunstlaufabteilung, die 1987 den unabhängigen ’Augsburger Eislauf-Verein e.V.’ gründete, stammen der deutsche Meister und Bundestrainer, Erich Zeller, und die deutsche Meisterin 1969-1971, Eileen Zillmer.

Festschrift zur Eröffnung des Kunsteisstadions Augsburg, 1963; Festschrift zu den Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf und Eistanz, 1974; Robert Deininger / Horst Eckert, Augsburger Eislaufverein, 1978; 25 Jahre Curt-Frenzel-Stadion Augsburg, 1988.



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