Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Arnold

Goldschmiede- und Malerfamilie

Von: Dr. Tilman Falk (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Als Stammvater gilt der Kistler Weygand Arnold, um 1560 aus Grünberg (Hessen) nach Augsburg zugewandert, dessen fünf (?) Söhne außer dem ältesten, Georg d. Ä., des Begründers der Nürnberger Linie, als Goldschmiede in Augsburg arbeiteten, aber kaum mit sicheren Werken bekannt sind. In dritter Generation wird Jonas d. J. (* 1609 Augsburg, † 1669 Ulm) ein bekannter Maler bürgerlicher Sittenschilderungen, Porträts und Veduten, auch Miniaturist und Radierer. Zwei Söhne setzen in Ulm das Malerhandwerk fort. Ein spätes Glied der Familie in Augsburg ist der Goldschmied Peter Paul Arnold (* 1649, † um 1714).

Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler 2, 1908, 130-132; Friedrich E. G. Arnold, Die Augsburg-Nürnbergische Goldschmiedefamilie Arnold, 1926; Ders., Der Ulmer Maler Jonas Arnold d. J. und seine Söhne, in: Das Schwäbische Museum 1931, 171-190; Augsburger Barock, 1968, 164 f.; Helmut Seling, Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1/2, 1980; Welt im Umbruch 2, 1981, 289 f.; Allgemeines Künstlerlexikon 5, 1992, 202-204.



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