Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Dreifaltigkeitskirche

(Von-Cobres-Straße 2; Pfarramt: Klausenberg 1)

Von: Jürgen Wagner / Redaktion (Stand: 19.8.2009)

  • 1898 wurde der protestantische Kirchenbau-Verein Göggingen (seit 1977 ’Evangelischer Verein Augsburger Dreifaltigkeitskirche e.V.’) gegründet, in dessen Auftrag 1911/12 der Architekt Ulrich Lang eine Kirche mit Gemeindehaus in Jugendstilformen errichtete (Weihe 22.12.1912). 1938 Veränderungen des Innenraums, u. a. Übertünchung des Jugendstil-Sternenhimmels. Renovierung 1964/65; Außeninstandsetzung 1991. Seit den 1890er Jahren wurde die Gögginger Gemeinde von der Pfarrei St. Anna mitbetreut; die Gottesdienste fanden in St. Johannes (Kirche der Hessing-Klinik) statt. Seit 1919 Tochtergemeinde von St. Anna, seit 1923 selbstständige Kirchengemeinde. Die 1964 für die seelsorgerische Betreuung Inningens eingerichtete Vikarstelle wurde wegen der starken Vergrößerung der Gesamtgemeinde 1981 in eine zweite Pfarrstelle umgewandelt, für die 1983 ein Pfarrhaus an der Friedrich-Ebert-Straße 20 errichtet wurde. Die Kirchengemeinde, zu der neben Göggingen und Inningen auch Bergheim und der Stadtberger Ortsteil Leitershofen gehören, zählt derzeit 4836 Gemeindeglieder (Stand: 1.1.2009).

Horst Jesse, Die Geschichte der Evangelischen Kirche in Augsburg, 1983, 428; Die evangelische Dreifaltigkeitskirche Augsburg-Göggingen, 1987; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 464.

Dreifaltigkeitskirche



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