Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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AOK Bayern, Direktion Augsburg

(Prinzregentenplatz 1)

Von: Franz Schreiber / Redaktion (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1884 beschloss der Magistrat die Schaffung einer Ortskrankenkasse für Bauhandwerker, die am 1.3.1885 ihre Tätigkeit aufnahm. Im Zuge der Krankenkassenreform wurde am 1.1.1914 die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) für die Stadt Augsburg gegründet (mehr als 23.000 Mitglieder). Die angemieteten Geschäftsräume befanden sich zunächst im Anwesen Lit. A 22 (Maximilianstraße 57). Am 5.7.1931 wurde das neue Verwaltungsgebäude am Prinzregentenplatz bezogen (Architekt: Heinrich Sturzenegger). 1935 erfolgte der Anschluss der AOK Augsburg-Land und 1943 der Kassen für Friedberg und Schwabmünchen. Nach längerer Unterbrechung (seit 1933) wurde im Juni 1953 die Selbstverwaltung wieder eingeführt. Bis Mai 1995 gab es bei der AOK Vertreterversammlung und Vorstand. Seit Juni 1995 existiert, bedingt durch die Fusion zur AOK Bayern (mit 39 Direktionen), bei der Direktion Augsburg ein Beirat, dem Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber angehören. Mit acht Geschäftsstellen, davon zwei im Stadtgebiet und sechs im Umland (Aichach, Dinkelscherben, Friedberg, Gersthofen, Königsbrunn, Schwabmünchen), und rund 170.000 Versicherten ist sie die drittgrößte AOK-Niederlassung in Bayern.

AOK Augsburg, eine Stätte der Begegnung, [1990]; Homepage (www.aok.de/bayern)



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